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Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern auf hohem Niveau sichern

Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Fachtagung im SMWK zur Lehrerausbildung im Januar 2019.
Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Fachtagung im SMWK zur Lehrerausbildung im Januar 2019.  © SMWK / Steffen Giersch

Mindestens bis 2030 wird es in Sachsen einen hohen Bedarf an Lehrerinnen und Lehrern geben.  Im März 2018 hat die Sächsische Staatsregierung daher beschlossen, die hohen Zahlen der Studienanfänger im Bereich Lehramt auch über das Jahr 2024 hinaus beizubehalten und dafür verlässliche Rahmenbedingungen an den Hochschulen zu gewährleisten.

Die Lehramtsausbildung wird so auf qualitativ und quantitativ hohem Niveau langfristig gesichert und die Grundlage dafür gelegt, dass die Hochschulen einen großen Teil der derzeit mit dem Bildungspaket 2020 befristeten Dienst- und Beschäftigungsverhältnisse entfristen können. Damit können alle fünf lehramtsausbildenden Hochschulen

  • TU Dresden
  • Universität Leipzig
  • TU Chemnitz
  • Hochschule für Musik Dresden
  • Hochschule für Musik und Theater Leipzig

deutlich bessere Bedingungen für das in höherer Zahl erforderliche Hochschulpersonal schaffen. So wird es auch in den kommenden Jahren möglich sein, qualitativ gute und verlässliche Studienbedingungen für die hohe Zahl der Lehramtsstudierenden sowie der Seiteneinsteiger zu sichern.

Inzwischen werden an den lehrerbildenden Hochschulen in Sachsen pro Jahr insgesamt 2400 Studienanfänger immatrikuliert. Zum Vergleich: Im Jahr 2012 waren es noch 1000. Ziel des schon im Jahr 2011 beschlossenen Bildungspaketes Sachsen 2020 war, für alle Schularten Lehrkräfte bedarfs- und qualitätsgerecht auszubilden und die Anzahl der Studienanfänger in einem Lehramtsstudium auf rund 1800 Studienanfänger zu steigern. An der TU Chemnitz wurde der Studiengang Lehramt an Grundschulen wieder eingeführt. In Folgevereinbarungen wurde die sogenannte Zielzahl – basierend auf einer Bedarfsprognose des Staatsministeriums für Kultus von Ende 2016 der jährlichen Studienanfängerzahlen – nochmals auf nun rund 2400 jährlich erhöht. Wichtig war die Verstetigung der Ressourcen, wie es mit den 29, nun festen, Stellen an der TU Chemnitz gelungen ist.

Wegen des aktuellen Bedarfs hat das Lehramtsstudium an den Universitäten inzwischen eine besondere Stellung inne. An der Universität Leipzig ist etwa ein Fünftel aller Studierenden im Lehramt eingeschrieben. An der TU Dresden ist es etwa jeder sechste Studierende. Diese hohen Zahlen sollen nicht dazu führen, dass die Qualität des Studiums leidet.

 

 

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