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Studienfinanzierung

Studierende im Hörsaal © Detlev Müller / TU Bergakademie Freiberg

An den staatlichen Hochschulen des Freistaates Sachsen werden keine Studiengebühren erhoben. Welche Kosten entstehen, ist u.a. von den Wohnverhältnissen abhängig oder ganz allgemein, welche Ansprüche man an die Lebensqualität stellt. Unumgänglich sind jedoch Beiträge für die Leistungen des Studentenwerkes und die Studentenvertretungen sowie für ein Semesterticket.

Nur wenige Studentinnen und Studenten sind in der glücklichen Lage, dass sie sich über die Finanzierung ihres Studiums keine Gedanken machen müssen. Für alle anderen gibt es verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten.

Zur finanziellen Förderung Studierender gibt es das Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG).
 

Ausbildungsförderung wird nur auf schriftlichen Antrag hin gezahlt, der beim Amt für Ausbildungsförderung des Studentenwerkes eingereicht werden muss.

Die Höhe der Förderung richtet sich neben dem Einkommen der Eltern oder des Ehepartners nach einer Reihe weiterer Kriterien. BAföG wird zu 50 Prozent als unverzinsliches Darlehen und zu 50 Prozent  als Zuschuss gewährt. Die Entscheidung, ob Anspruch auf die Zahlung von BAföG besteht, ist im Einzelfall zu treffen.

Die Rückzahlungen sind sozial verträglich und beginnen i. d. R. fünf Jahre nach Ende der Förderungshöchstdauer (Regelstudienzeit des jeweiligen Studienganges) in monatlichen Raten zu 105 EUR. Ein zügiges Studium und ein sehr guter Studienabschluss lohnen sich, da dann Teile des Darlehens erlassen werden können.

Neben dem BAföG bietet das Studentenwerk  eine Reihe weiterer Finanzierungsquellen an, u.a.

  • Studierendendarlehen (KfW-Studienkredit)
  • Überbrückungsdarlehen (Darlehenskasse)
  • Studierende mit besonderen Bedarf (Behinderung, chronische Krankheit, Studierende mit Kind) durch das Deutsches Studentenwerk
  • Bildungskredit durch das Bundesverwaltungsamt

 

Neben der Förderung durch BAföG bieten auch bestimmte Stiftungen finanzielle Studienunterstützung an. Diese sind im Gegensatz zum BAföG nicht zurückzuzahlen, erfordern jedoch bei der Bewerbung eine hohe Eigeninitiative des Studenten. Die jeweiligen Stiftungen und Förderungswerke fordern verschiedene spezifische Kriterien, die der Bewerber erfüllen muss. Neben guten Schulnoten sind vor allem herausragende Studienleistungen von Vorteil, gesellschaftliches und soziales Engagement des Bewerbers, z. B. in der Jugendarbeit oder in der Hochschulpolitik sind erwünscht.

Weitere Stipendien , Förderprogramme, Ehrungen und Preise:

Mehr Informationen unter folgenden Links:

Studentenjobs

Geld kann man als Studierender immer gebrauchen.

Hier sind ein paar ausgewählte Vermittlerplattformen für Nebenjobs, Praktika, Ferienjob oder den Karrierestart:

www.studentenjob.de 
www.studentenjobs24.de 
http://de.gigajob.com/job/studentenjob.html 
https://www.campusjaeger.de 
https://jooble.org

Beliebt unter arbeitsuchenden Studenten sind Jobs direkt an der Universität. Diese HiWi-Stellen (Stellen für studentische Hilfskräfte) werden meist von den jeweiligen Fakultäten ausgeschrieben und bieten neben der Möglichkeit, Geld zu verdienen auch einen näheren Einblick in den Fakultätsalltag.

Studierende können grundsätzlich drei Arten von Beschäftigungsformen nachgehen:

  • Mini-Job (monatlich bis EUR 450,00)
  • mehr als geringfügige Beschäftigung
  • Jobben während der Semesterferien
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