Hochschule Mittweida

Die Hochschule Mittweida wurde 1867 als privates Technikum gegründet, um 1900 war die Hochschule die größte private Ingenieurschule Deutschlands. Der fachliche Schwerpunkt verlagerte sich von der Jahrhundertwende an zur Elektrotechnik/Elektronik sowie zur Elektronik-Technologie. 1901wurden die Lehr- und Fabrikwerkstätten gegründet.Heute erstreckt sich der Campus der Hochschule über die Standorte in der 15.700-Einwohner-Stadt Mittweida und Roßwein. Etwa 5.500 Studierende sind in 31 Studiengängen an sechs Fakultäten (Elektro- und Informationstechnik, Maschinenbau, Mathematik/Naturwissenschaften/Informatik, Wirtschaftswissenschaften, Soziale Arbeit und Medien) eingeschrieben. Kleine Seminargruppen, intensive Betreuung, praxisorientierte Lehre und Forschung sowie moderne Laborausstattung machen das Studium praxisnah.
Zu den Besonderheiten zählt die Fakultät Medien. Sie unterhält neben mehreren Fernsehstudios einen UKW-Radiosender (99drei Radio Mittweida), einen digitalen Fernsehsender (MW Digital) sowie die Wochenzeitung „Die NOVUM“.
Die bedeutendsten Einrichtungen sind das Laserinstitut Mittelsachsen, das Sensorikzentrum, das Zentrum für Förder- und Aufzugstechnik und die Institute für Technische Akustik und Umweltprozesse sowie Medienentwicklung und Förderung der Medienforschung. Die Hochschule unterhält Kontakte zu Partneruniversitäten weltweit, die miteinander per Kooperationsvertrag oder über das EU-Programm Sokrates/Erasmus verbunden sind.
Zu den bekanntesten Absolventen zählen der Chefkonstrukteurn des deutschen Automobilherstellers Opel, Fritz Opel, und der Mitbegründer der Lebensmittelfirma Bahlsen, Hans Bahlsen.
