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Sächsischer Lehrpreis

Mit dem Sächsischen Lehrpreis würdigt das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst die Leistungen der Lehrenden an den sächsischen Hochschulen und der Berufsakademie Sachsen. Mit dem Preis, der alle zwei Jahre vergeben wird, werden Lehrende oder Arbeitsgruppen geehrt, die sich für eine hohe Qualität der Lehre stark machen.

Jeweils in der Kategorie Berufsakademie, Universitäten, Fachhochschulen – Hochschulen für angewandte Wissenschaften und Kunsthochschulen beträgt das Preisgeld 10.000 €.

Für den Lehrpreis 2016 waren Bewerbungen bis zum 9. August 2016 möglich.

 

Am 13. Juni 2014 hatte das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst erstmals den  Sächsischen Lehrpreis vergeben.

Die Preisträger des Sächsischen Lehrpreises 2014 waren:

Kategorie Universitäten:
Dr.-Ing. Andreas Franze, Technische Universität Dresden, Fakultät Bauingenieurwesen.

Die Jury würdigt Herrn Dr.-Ing. Andreas Franze für das von ihm entwickelte Softwaresystem EMSIG „E-Learning Management System in der ingenieurwissenschaftlichen Grundlagenausbildung“. Mit seiner Leistung verdeutlicht der Preisträger sein Verständnis von Lehre als eine gemeinschaftliche Aufgabe aller Lehrenden in einem Studiengang und stellt eine herausragende Organisationslösung vor. Sie ermöglicht Rückkopp-lungsprozesse systematisch zu integrieren sowie Vorlesungen, Übungen und Tutorien optimal aufeinander abzustimmen. Die interdisziplinäre Weiterentwicklung in Kooperation mit der Ingenieurpsychologie hebt das Projekt in besonderer Weise heraus.

Kategorie Kunsthochschulen:
Prof. Dr. phil. habil. Jörn Peter Hiekel, Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden, Leiter des Instituts für Neue Musik sowie von KlangNetz Dresden.

Die Jury würdigt Prof. Dr. phil. habil. Jörn Peter Hiekel für seine Leistungen in der Neustrukturierung, Weiterentwicklung und Durchführung unterschiedlicher Darstellungs- und Vermittlungsformate. Es gelingt ihm durch seine Arbeit in ausgezeichneter Weise Verbindungen zu schaffen zwischen verschiedenen musikalischen Epochen, Genres und Säulen der musikalischen Hochschulausbildung. Die hohe Vernetzung und Breite dieses Engagements kommen unmittelbar den Studierenden seiner Hochschule zugute und eröffnen ihnen hervorragende Entwicklungsmöglichkeiten.

Kategorie Hochschulen für angewandte Wissenschaften - Fachhochschulen:
Prof. Dr. rer. nat. Dirk Labudde, Hochschule Mittweida, Studiendekan Molekularbiologie/Bioinformatik Master und Allgemeine und Digitale Forensik.

Die Jury würdigt Prof. Dr. rer. nat. Dirk Labudde für seine Leistungen in der Entwicklung innovativer Studiengänge, forschungsaffiner Modulangebote und Prüfungsformate.
Er erreicht eine hohe Studierendenbindung, da ihre Prüfungsleistungen über die von ihm entwickelten Module direkten Zugang in die Forschungs- und Berufspraxis erhalten. Durch seine innovative Studienorganisation, beispielsweise durch das Projekt „TO:BI – Take Off: Bioinformatics“ gelang es ihm, eine bessere Studierbarkeit und somit auch eine höhere Studienerfolgsquote zu erzielen. Zudem überzeugte er eindrücklich mit dem interdisziplinär gestalteten Studiengang „Allgemeine und Digitale Forensik“.

Kategorie Berufsakademie Sachsen:
Prof. Dr. rer. pol. Frauke Deckow, Berufsakademie Sachsen – Staatliche Studienakademie Glauchau, Fakultät Wirtschaft, Leiterin des Studiengangs „Mittelständische Wirtschaft“

Die Jury würdigt Frau Prof. Dr. rer. pol. Frauke Deckow für ihre innovativen und nachhaltig orientierten Leistungen in der studierendenzentrierten Studienorganisation und der konsequenten Weiterentwicklung klassischer Lehrformate. Sie stellt ein Vorbild für hochqualitative Lehrtätigkeit an der Berufsakademie dar. Mit der Einführung von Sonderstudienablaufplänen wird auch Familien und gesundheitlich beeinträchtigten Studierenden die Möglichkeit eingeräumt, das Berufsakademiestudium erfolgreich zum Abschluss zu bringen.