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Medizinische Fakultät/ Uniklinikum Carl Gustav Carus Dresden

Medizinische Fakultät

Die Medizinische Fakultät Carl Gustav Carus wurde 1993 gegründet und ging aus der Medizinischen Akademie Carl Gustav Carus hervor. Ihre Wurzeln liegen in dem 1748 eröffneten Königlich-Polnischen und Kurfürstlich-Sächsischen Collegium Medico-Chirurgicum. Die Medizinische Fakultät der TU Dresden pflegt einen regen Austausch mit Universitäten anderer Länder. Auch dafür wird das international anerkannte Curriculum weiterentwickelt, um die gegenseitige Anerkennung von Lehrleistungen zu ermöglichen. So kooperiert die Fakultät beispielsweise mit der Universität Sydney, Australien, der Huazhong University of Science & Technology und dem Tongji Medical College in China, der Naresuan University und der Burapha University in Thailand, der Duke University in Durham, North Carolina, USA, der University of Louisville, USA, und der Universidad Iberoamericana, Santa Domingo in der Dominikanischen Republik.

In Kooperation mit der Harvard Medical School (Boston/USA) wurde zudem in allen sechs Studienjahren ein praxisorientiertes Studiensystem (DIPOL®) eingeführt. Das Besondere daran sind interdisziplinäre Blockkurse. In Serien von Lehrveranstaltungen beleuchten Dozenten aus unterschiedlichen Disziplinen der Medizin und anderer Fakultäten die medizinische Symptomatik von verschiedenen Seiten. Ein weiteres Merkmal dieser Methode ist das Anwenden von Lerninhalten anhand konkreter Fallbeispiele in Kleingruppen unter der Anleitung eines Tutors. Durch die in den Kurs eingebundenen Praktika kommen die Studierenden frühzeitig in Kontakt mit den Patienten des Universitätsklinikums.

Im Medizinischen Interprofessionellen Trainingszentrum mit Skills Lab und dem Kommunikativ-Programm „Standardisierte Patienten“ werden in Kleinstgruppen elementare ärztliche Basisfertigkeiten trainiert und dadurch die praxisnahe Ausbildung der Studenten weiter gefördert. Die Trainings im Skills Lab gehören zu den Pflichtveranstaltungen des Curriculums und erstrecken sich inzwischen über den Großteil des klinischen Studiums.

Die theoretische Ausbildung der Mediziner in Deutschland war schon immer sehr angesehen im Ausland. Dresden hat zudem mit DIPOL® die Reform des Medizinstudiums in Deutschland frühzeitig mit geprägt. Folgerichtig erhielt die Medizinische Fakultät der TUD vom Stifterverband für die deutsche Wissenschaft den Titel Reformfakultät.

Im Studiengang Zahnmedizin wurden ebenfalls und einmalig in dieser Fachrichtung für Deutschland Problem-Orientiertes Lernen (POL)-Blockkurse zur Verstärkung der Interdisziplinarität und zur Erhöhung anwendungsbereiten Wissens aus der Grundlagenmedizin in das Curriculum aufgenommen.

Besonders interessierte Studierende erhalten die Möglichkeit, im Rahmen von Erasmus- und DAAD-Programmen u.a. in Valencia, Wroclaw, Prag, Szeged, Innsbruck, Wien, Rom, Paris, Sydney, Boston und vielen anderen Städten einen Teil ihres Studiums zu absolvieren. Für die Zahnmedizinstudenten gibt es bilaterale Austauschprogramme mit den Universitäten Gent und Leuven (Belgien), Dundee (Schottland), Oslo (Norwegen), der Alberta-Universität in Edmonton (Kanada) und Riga (Lettland).

Das Studienangebot umfasst auch den Masterstudiengang „Gesundheitswissenschaften – Public Health“ und den Masterstudiengang „Medical Radiation Sciences“ – hier erfolgt parallel die Ausbildung zum von den atomrechtlichen Behörden anerkannten Medizinphysikexperten (MPE).Darüber hinaus besteht eine enge Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum Dresden, welches mit modernsten Diagnostik- und Therapiemethoden die Ausbildung der Studenten unterstützt.

Technische Universität Dresden

Medizinische Fakultät

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Medizinische Betreuung auf höchstem Niveau

Medizinische Betreuung auf höchstem Versorgungsniveau bietet das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden. Als einziges Krankenhaus der Maximalversorgung in Ostsachsen deckt es das gesamte Spektrum der modernen Medizin ab. Neben den 21 hochspezialisierten Kliniken und Polikliniken werden die einzelnen Fachbereiche durch eine Reihe von Instituten abgedeckt. Im Mittelpunkt des stationären und ambulanten Behandlungsangebots steht die interdisziplinäre Versorgung von Patienten, die an Krebs, neurodegenerativen Leiden oder an Diabetes erkrankt sind. Als führender hochschulmedizinischer Standort in Deutschland verknüpft das Universitätsklinikum die aktuelle Forschung mit der Krankenversorgung. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit der Medizinischen Fakultät. Das mit 1255 Betten und 135 tagesklinischen Plätzen größte Krankenhaus der Region ist auch für die Aus-, Fort- und Weiterbildung des medizinischen Personals zuständig.

Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden

an der Technischen Universität Dresden

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